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Vorgeschichte und Historische Entwicklung deutscher R- und V-Zettel von 1875 bis 1997

 

1870 Vorläufer Im Jahre 1870 begann in Elsaß-Lothringen der erste Versuch mit gedruckten R-Zetteln. Sie sollten den bis dahin verwendeten Zackenstempel A 86, links (schwarzer Abschlag) ablösen.
Da dieser Probelauf erfolgreich verlief, erfolgte 1875 die Einführung des R-Zettels Type 2100 im Deutschen Reich. Der Versuch geht auf Heinrich von Stephan, dem späteren Gründer des Weltpostvereins, zurück.
1875 Erste deutsche R-Zettel Ab 1875 wurden im Deutschen Reich (einschließlich Bayern und Württemberg mit jeweils eigener Portohoheit) Einschreibnummernzettel eingeführt. Anfangs nur mit der Inschrift „Eingeschrieben“, die Registriernummer wurde handschriftlich ergänzt.
Type 2100 Type 2312
1876 Numerator eindedruckt In Bayern wurde die Registriernummer bereits 1876 in schwarz gedruckt.
1875 Ortsbezeichnung Ebenfalls 1975 kam die gedruckte Ortsbezeichnung in schwarz hinzu, jedoch wurde diese auch noch lange Zeit und handschriftlich oder durch Gummistempel eingefügt. Die Registriernummer wurde wie die Inschrift „Eingeschrieben“ anfangs in rot gedruckt.
Type 2111 Type 2391
Mangels einer Reichsdruckerei, die die Zettel für das gesamte Deutsche Reich in einheitlicher Form hätte drucken können, schlossen sich jeweils Oberpostdirektionen zu insgesamt 12 Gruppen zusammen, die für ihren Bereich die R-Zettel drucken ließen. Daher die übliche Bezeichnung „Gruppendrucke“ der R-Zettel ab 1875. Weitere Details zu dazu können Sie dem Leitfaden Gruppendrucke entnehmen.

Historische Entwicklung deutscher R- und V-Zettel von 1875 bis 1997

 

  Vorläufer
Die erstmalige Verwendung von Einschreibzetteln anstelle von Stempeln wurde 1870 in Elsaß-Lothringen, damals Reichsland im Deutschen Reich, erprobt. Dieser erfolgreiche Probelauf geht auf Heinrich von Stephan, den späteren Gründer des Weltpostvereins, zurück.
R-Zettel in Deutschland
Type 2100 Ab 1875 wurden im Deutschen Reich (einschließlich Bayern und Württemberg mit jeweils eigener Portohoheit) Einschreibnummernzettel eingeführt. Anfangs nur mit der Inschrift „Eingeschrieben“, die Registriernummer wurde handschriftlich ergänzt und ab 1876 in Bayern bereits in schwarz gedruckt). Type 2312
   Type 2111 Ebenfalls 1875 kam die gedruckte Ortsbezeichnung in schwarz hinzu, jedoch wurde diese auch noch lange Zeit und handschriftlich oder durch Gummistempel eingefügt. Die Registriernummer wurde wie die Inschrift „Eingeschrieben“ anfangs in rot gedruckt. Mangels einer Reichsdruckerei, die die Zettel für das gesamte Deutsche Reich in einheitlicher Form hätte drucken können, schlossen sich jeweils Oberpostdirektionen zu insgesamt 12 Gruppen zusammen, die für ihren Bereich die R-Zettel drucken ließen. Daher die übliche Bezeichnung „Gruppendrucke“ der R-Zettel ab 1875. Weitere Details zu dazu können Sie dem Leitfaden Gruppendrucke entnehmen. Type 2391
Type 2392 Ab 1877 wurde die Registriernummer und schrittweise auch das voranstehende „No / Nr“  in schwarz gedruckt.  Diese Umstellungen wurden jedoch bei den 12 „OPD-Gruppendrucken“ zu unterschiedlichen Zeitpunkten übernommen. Durch diese „Gruppendrucke“ kam es zu einer große Anzahl unterschiedlicher Typen für die Ziffern des Numerators und dessen Kennzeichnung durch das vorangestellte „No“ oder „Nr“ (übrigens ein sehr markantes Indiz für einen „Gruppendruck“) und auch für die Ortsbezeichnung. Type 2112
Type 23131 Als Vorläufer zur Einführung des gedruckten „R“ (für Recommandé) wurde in 1883 dieses in rot, handschriftlich oder per Gummistempel, links oder rechts auf den R-Zetteln angebracht. Insgesamt gab es 7 verschiedene „No / Nr“- Schreibweisen, weitere Details dazu können Sie im Leitfaden No/Nr-Gruppe nachlesen. Type 21621
Type 23141 Ab 1883 wurde dann rechts – in ein rot abgetrenntes Feld – ein großes  rotes „R“ hinzugefügt, das durch die 12 „Gruppendrucke“ ebenfalls in sehr unterschiedlichen Formen auftaucht. Die grundsätzlichen Formen des „R“ können Sie dem Leitfaden Form des „R“ entnehmen. Die R-Zettel wurden in Bögen gedruckt, die dann im Postamt per Schere zu Zetteln zerteilt wurden. Dadurch kam es zu den unterschiedlichen Größen und Formen der R-Zettel. Type 2133
Type 2153 Ab 1883 fanden dann zur Arbeitserleichterung Versuche mit groben Durchstichen oder sägezahnartigen Versuchszähnungen statt. Die R-Zettel konnten dann per Hand vom Bogen getrennt werden. Zype 2163
Type 21331 Die ersten echten Zähnungen wurden (selten) auch schon 1883 vorgenommen. Dabei entstanden an den Bogenrändern R-Zettel ohne seitliche Zähnung, an den Bogenecken nur zweiseitig gezähnte R-Zettel. Type 23151
Type 2187 Die Position des „R“ wurde durch den Weltpostverein 1905 auf linksstehend vereinheitlicht. Die ersten R-Zettel mit links gedrucktem „R“ tauchten bereits 1903 auf. Die rote Inschrift „Eingeschrieben“ entfällt ab dieser R-Zettel-Art. Das „R“ wurde jetzt begonnen, einheitlich zu gestalten, die sogenannte „R-Einheitstype“ entstand (siehe Abbildung rechts). Type 2205
Type 3100 Erst ab 1910 gibt es dann reichseinheitliche Typen (Ausnahme Bayern, das auch nach Ende der eigenen Posthoheit noch eigene R-Zettel behielt – siehe Abbildung rechts aus 1930), anfangs mt dünnem Rahmen und kleineren Numeratorziffern. Type 2321
Type 2155 Durch die unterschiedlichen Druckereien und kriegsbedingten Mangelsituationen wurden stark unterschiedliche Papiersorten verwendet. Anfangs war das Papier dünn (pergaminartig) und weiss, dann bräunlich-grau und letztlich dick und gelblich. Type 2155
Type 2206 In Jahre 1914 wurde durch die „Verdeutschungsverfügung“ der Reichspostverwaltung vorgegeben, das das bisher der Numeratorziffer vorangestellte „No“ durch ein „Nr“ und die bisher für die Ortsbezeichnung verwendete Schrifttype Antiqua durch Fraktur zu ersetzen ist. Type 2189
Type 3200 Im Jahr 1926 wurde dann die entgültige „Einheitstype“ eingeführt, jetzt mit dickem Rahmen und größeren Numeratorziffern.   Type 3200
Type 3500 1944 kam im Rahmen der Einführung der ersten Postleitzahl ein in schwarz gedruckter Kreis, der Postleitkreis hinzu. In diesen Kreis wurde dann auch zunehmend die Postleitgebietsziffer eingedruckt. Type 3500
Es würde zu weit führen, hier noch auf die R-Zettel der deutschen Kolonien und Auslandspostämter, der deutschen Feldpostämter im l. Weltkrieg, der deutschen Besetzungsgebiete (in Belgien, Frankreich oder Polen) während des l. Weltkrieges und der Abstimmungsgebiete einzugehen.
Auf eine Besonderheit des Saargebietes soll aber hingewiesen werden. Die Farben der bisher erschienenen deutschen R-Zettel waren durchweg die damaligen Reichsfarben, also -Schwarz (Ortsbezeichnung / Ziffer), -Weiß (das Papier) und -Rot (Rand und das übliche „R“). Ob dies zufällig oder bezweckt war, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Der französischen Besatzungsmacht im Saargebiet mißfiel diese Farbkombination. Als Folge wurde das Rot durch Grün ersetzt, also die ersten und einzigen R-Zettel in Deutschland in grüner Farbe. Als Anmerkung dazu: Nach dem l. Weltkrieg und der Rückkehr von Elsaß-Lothringen nach Frankreich wurden dort noch lange die alten deutschen R-Zettel entweder unverändert – Metz bleibt in beiden Sprachen gleich- oder aber mit Ortsnamen in französischer Sprache in den alten Farben verwendet!
Eine Zäsur brachte der Zweite Weltkrieg. Nach der Wiederaufnahme des Postverkehrs und der meist etwas späteren Wiederzulassung eingeschriebener Briefe wurden die „alten“ Einschreibzettel, soweit vorhanden, ohne Beanstandung weiterverwendet.
Aber es begann auch die Zeit der Provisorien und der Improvisationen. So wurden R-Zettel von benachbarten Postämtern, Nachbarorten und nicht mehr benötigte Feldpost-R-Zettel verwendet.
Daneben wurden R-Stempel oder handschriftliche Zeichnungen in Ermangelung von R-Zetteln verwendet. Etliche Postämter schufen sich auch R-Zettel aus gummierten Bogenrändem oder anderen Postformularen. Diese Zeit ist ein Eldorado für den forschenden Sammler.
In den einzelnen Besatzungszonen und in den beiden deutschen Staaten entwickelte sich das Postwesen unterschiedlich, demzufolge auch die Kennzeichnung der eingeschriebenen- und Wertsendungen. In allen vier Besatzungszonen sind die unterschiedlichsten Lokal-, Amts- oder Ortsausgaben zu beobachten, dazu Ausgaben zumindest für das Gebiet einzelner Oberpostdirektionen (zum Teil einheitlich in einer Besatzungszone).
Die unterschiedlichen Ausgaben gerade der französischen Zone sind ein beredtes Beispiel.
Es schließen sich verschiedene Ausgaben des Vereinigten Wirtschaftsgebietes an, die später nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland weiter verwendet wurden.
Mit Ausnahme der Ausgaben der Französischen Zone tragen die R-Zettel – wie zumindest auch die Poststempel – die im Jahre 1944 auch für den Briefdienst eingeführten Postleitgebietszahlen 1 bis 24.
Diese wurden 1956 durch die Verwendung der sogenannten Amtskennzeichen (kurz AKZ) auf den R-Zetteln abgelöst.
Ab 1.4 1964 wurden dann auf den R-Zetteln zu der Ortsbezeichnung die zuerst ein- bis vierstellige, dann später nur noch vierstellige Postleitzahl eingedruckt. Durch die Beauftragung verschiedener Druckereien sind die unterschiedlichsten Buchstaben- und Ziffemtypen zu beobachten – eine Spezialsammlung wert.
Auch in der DDR wurden vorübergehend Amtskennzeichen bei den R-Zetteln verwendet. Anschließend wurde ein eigenes Postleitzahlensystem entwickelt.
Die Wiedervereinigung Deutschlands wirkte sich auch bei der Kennzeichnung der R-Zettel aus. Zum einen wurden daraus weiterhin die bisherigen R-Zettel auf Pergaminpapier der DDR verwendet, zum anderen wurden R-Zettel im bisherigen Muster der Bundesrepublik gedruckt. Beide Postleitzahlensysteme waren aber nicht aufeinander abgestimmt, so gab es gleiche Postleitzahlen für verschiedene Städte, zum Beispiel 5300 für Bonn und für Weimar.
Die Folge war die dann später wieder untersagte Kennzeichnung mit einem „0“ vor der Postleitzahl, also 0-5300 Weimar. Die R-Zettel des sogenannten Verkehrsgebietes Ost, kurz VGO, sind aufgrund der nur 3 Jahre kurzen Verwendungszeit ebenfalls ein interessantes neueres Sammelgebiet.
Die auch heute gebräuchlichen fünfstelligen Postleitzahlen wurden nach der Einführung vom 1. Juli 1993 bis zum 31. August 1997 auf den R-Zetteln vor der Ortsbezeichnung geführt.
R-Label
Die mehr als dreißig Jahre gleichaussehenden R-Zettel wurden 1997 durch selbstklebende R-Zettel mit Strichcode die schneller durch Computeretikettendruck hergestellt werden konnten, abgelöst. Diese Ära mit Einführung des Premiumbriefes und der neuartigen Kennzeichnung mit Strichcode ist noch nicht abgeschlossen.
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Die erstmalige Verwendung von Einschreibzetteln anstelle von Stempeln der Type A 86 wurde 1870 in Elsaß-Lothringen, damals Reichsland im Deutschen Reich, erprobt. Dieser erfolgreiche Probelauf geht auf Heinrich von Stephan, den späteren Gründer des Weltpostvereins, zurück. Ab 1875 wurden im Deutschen Reich (einschließlich Bayern und Württemberg mit jeweils eigener Portohoheit) Einschreibnummernzettel vom Typ 2100 eingeführt, zuerst nur mit der Inschrift „Eingeschrieben“ (1875, Nummer entweder handschriftlich ergänzt oder 1876 bereits gedruckt), 1877 kam noch die gedruckte Ortsbezeichnung hinzu. 1883 wurde rechts ein großes “ R “ (für Recommandé) hinzugefügt, welches ab 1905 durch den Weltpostverein auf linksstehend vereinheitlicht wurde. Mangels einer Reichsdruckerei, die die Zettel für das gesamte Deutsche Reich in einheitlicher Form hätte drucken können, schlossen sich jeweils Oberpostdirektionen zu Gruppen zusammen, die für ihren Bereich die R-Zettel drucken ließen. Daher die übliche Bezeichnung „Gruppendrucke“. Die Folge ist eine große Anzahl unterschiedlicher Typen für das “ R „, die Ziffern des Numerators und die Ortsbezeichnung. Erst ab 1910 gibt es dann reichseinheitliche Typen (Ausnahme Bayern, das auch nach Ende der eigenen Posthoheit noch eigene R-Zettel behielt), die sich durch unterschiedliche Rahmenstärken, Zifferntypen und Schrifttypen unterscheiden (Bezeichnung nach ArGe- oder Overmann-Handbuch Typ 31 bis 35). Es würde zu weit führen, hier noch auf die R-Zettel der deutschen Kolonien und Auslandspostämter, der deutschen Feldpostämter im l. Weltkrieg, der deutschen Besetzungsgebiete (in Belgien, Frankreich oder Polen) während des l. Weltkrieges und der Abstimmungsgebiete einzugehen. Auf eine Besonderheit des Saargebietes soll aber hingewiesen werden. Die Farben der bisher erschienenen deutschen R-Zettel waren durchweg die damaligen Reichsfarben, also –Schwarz (Ortsbezeichnung / Ziffer), –Weiß (das Papier) und –Rot (Rand und das übliche „R“). Ob dies zufällig oder bezweckt war, läßt sich heute nicht mehr feststellen. Der französischen Besatzungsmacht im Saargebiet mißfiel diese Farbkombination. Als Folge wurde das Rot durch Grün ersetzt, also die ersten und einzigen R-Zettel in Deutschland in grüner Farbe. Als Anmerkung dazu: Nach dem l. Weltkrieg und der Rückkehr von Elsaß-Lothringen nach Frankreich wurden dort noch lange die alten deutschen R-Zettel entweder unverändert – Metz bleibt in beiden Sprachen gleich- oder aber mit Ortsnamen in französischer Sprache in den alten Farben verwendet! Eine Zäsur brachte der Zweite Weltkrieg. Nach der Wiederaufnahme des Postverkehrs und der meist etwas späteren Wiederzulassung eingeschriebener Briefe wurden die „alten“ Einschreibzettel, soweit vorhanden, ohne Beanstandung weiterverwendet. Aber es begann auch die Zeit der Provisorien und der Improvisationen. So wurden R-Zettel von benachbarten Postämtern, Nachbarorten und nicht mehr benötigte Feldpost-R-Zettel verwendet. Daneben wurden R-Stempel oder handschriftliche Zeichnungen in Ermangelung von R-Zetteln verwendet. Etliche Postämter schufen sich auch R-Zettel aus gummierten Bogenrändem oder anderen Postformularen. Diese Zeit ist ein Eldorado für den forschenden Sammler. In den einzelnen Besatzungszonen und in den beiden deutschen Staaten entwickelte sich das Postwesen unterschiedlich, demzufolge auch die Kennzeichnung der eingeschriebenen- und Wertsendungen. In allen vier Besatzungszonen sind die unterschiedlichsten Lokal-, Amts- oder Ortsausgaben zu beobachten, dazu Ausgaben zumindest für das Gebiet einzelner Oberpostdirektionen (zum Teil einheitlich in einer Besatzungszone). Die unterschiedlichen Ausgaben gerade der französischen Zone sind ein beredtes Beispiel. Es schließen sich verschiedene Ausgaben des Vereinigten Wirtschaftsgebietes an, die später nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland weiter verwendet wurden. Mit Ausnahme der Ausgaben der Französischen Zone tragen die R-Zettel – wie zumindest auch die Poststempel – die im Jahre 1944 auch für den Briefdienst eingeführten Postleitgebietszahlen 1 bis 24. Diese wurden 1956 durch die Verwendung der sogenannten Amtskennzeichen (kurz AKZ) auf den R-Zetteln abgelöst. Ab 1.4 1964 wurden dann auf den R-Zetteln zu der Ortsbezeichnung die zuerst ein- bis vierstellige, dann später nur noch vierstellige Postleitzahl eingedruckt. Durch die Beauftragung verschiedener Druckereien sind die unterschiedlichsten Buchstaben- und Ziffemtypen zu beobachten – eine Spezialsammlung wert. Auch in der DDR wurden vorübergehend Amtskennzeichen bei den R-Zetteln verwendet. Anschließend wurde ein eigenes Postleitzahlensystem entwickelt. Die Wiedervereinigung Deutschlands wirkte sich auch bei der Kennzeichnung der R-Zettel aus. Zum einen wurden daraus weiterhin die bisherigen R-Zettel auf Pergaminpapier der DDR verwendet, zum anderen wurden R-Zettel im bisherigen Muster der Bundesrepublik gedruckt. Beide Postleitzahlensysteme waren aber nicht aufeinander abgestimmt, so gab es gleiche Postleitzahlen für verschiedene Städte, zum Beispiel 5300 für Bonn und für Weimar. Die Folge war die dann später wieder untersagte Kennzeichnung mit einem “ 0 “ vor der Postleitzahl, also 0-5300 Weimar. Die auch heute gebräuchlichen fünfstelligen Postleitzahlen wurden nach der Einführung vom 1. Juli 1993 bis zum 31. August 1997 auf den R-Zetteln vor der Ortsbezeichnung geführt. Die mehr als dreißig Jahre gleichaussehenden R-Zettel wurden 1997 durch selbstklebende R-Zettel mit Strichcode die schneller durch Computeretikettendruck hergestellt werden konnten, abgelöst. Diese Ära mit Einführung des Premiumbriefes und der neuartigen Kennzeichnung mit Strichcode ist noch nicht abgeschlossen.

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Beschreibung einer Tabelle, nur mit definierten Spaltenbreiten, sonst Formatierungen:

0.1 0.2 0.3 0.4 0.5
1.1 colspan=“2″ 1.4 1.5
2.1 rowspan=“2″ 2.4 2.5
3.1 3.5

Diese Tabelle im ARGE-Standard:

0.1 0.2 0.3 0.4 0.5
1.1 colspan=“2″ 1.4 1.5
2.1 rowspan=“2″ 2.4 2.5
3.1 zentriert links mittig 3.5

Test der Tabelle für Label aus aller Welt:
Land

Text

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Diese Tabelle im ARGE-Standard ohne Rahmen und ohne Gitternetzlinien:

0.1 0.2 0.3 0.4 0.5
1.1 colspan=“2″
Aalen (Württ.)
1.5
2.1 rowspan=“2″
3.1